Barsch
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Welches Barsch-Setup passt zu deinem Gewässer?
Beim Barschangeln entscheidet die Köderführung über den Erfolg, und die Köderführung steht und fällt mit dem Setup. Drei Wege haben sich durchgesetzt:
Klassisches Spinn-Setup (1–15 g): Stationärrolle Größe 2000 bis 2500, Spinnrute 1,80 bis 2,40 m, geflochtene Schnur 0,06 bis 0,10 mm plus Fluorocarbon-Vorfach 0,18 bis 0,22 mm. Damit fischst du Gummifische ab 5 cm, kleine Wobbler, Spoons und Spinner an Kanal, Hafenbecken oder im Schilfgürtel.
Light-Spin für größere Gewässer (5–25 g): Rute 2,40 bis 2,70 m, Rolle Größe 2500 bis 3000. Das ist die Allround-Lösung für Talsperre, Baggersee und größere Flussabschnitte, wenn du Wurfweite brauchst oder mit Crankbaits, Spinnerbaits und mittleren Shads arbeitest.
BFS-Baitcast (3–14 g): Bait-Finesse-System für ambitionierte Angler. Eine Baitcast-Rolle wie die Shimano Curado BFS oder Aldebaran BFS erlaubt punktgenaue Würfe mit Ködern unter 5 g – die Königsdisziplin am Spot zwischen Seerosen, unter überhängenden Bäumen oder an der Spundwand.
Barsch-Spinn-Ruten: feinfühlig, präzise, fängig
Barsche haben ein weiches Maul und einen vorsichtigen Anbiss. Eine geeignete Barsch-Spinnrute überträgt jeden Zupfer am Gummikopf bis ins Handteil und verzeiht im Drill trotzdem Kopfschläge. Im Sortiment findest du die volle Bandbreite: Ultralight-Modelle ab 1 g Wurfgewicht für Microjig-Angelei mit 2-Zoll-Twistern, Light-Spin-Ruten im Bereich 3 bis 18 g für die meisten Süßwassersituationen sowie Medium-Ruten bis 25 g für Großbarsch am offenen Wasser.
Längen zwischen 1,90 m und 2,40 m dominieren das Segment. Kürzere Blanks bieten Kontrolle am engen Stadtkanal oder vom Boot, längere Ruten ab 2,40 m liefern Wurfweite am Ufer großer Seen und helfen, den Anhieb auf Distanz durchzusetzen. Aktion: Fast Action mit Solid Tip oder sensibler Carbon-Spitze überträgt Grundkontakt sauber und zeigt vorsichtige Anbisse an. Marken im Sortiment: Westin (W3 Streetstick 2nd Gen, AJ Custom Perch), Daiwa (Prorex S Spin Solid), Select (Freek), Fox Rage (Warrior Medium Spin) und Lieblingsköder (Firestarter Barsch + Forelle).
Die Westin AJ Custom Perch 2,25 m mit 3–18 g Wurfgewicht wurde speziell auf das Barschangeln im mittleren Köderbereich abgestimmt und ist exklusiv bei Angeljoe erhältlich.
Barsch-Spinn-Rollen: Stationärrolle in 1000, 2500 oder 3000
Die Stationärrolle ist beim Barschangeln gesetzt. Worauf es ankommt: feinfühlige Frontbremse, sauberer Schnurlauf bei Geflechten unter 0,10 mm und ein leichtes Gehäuse, das die Balance der Rute hält. Für reine Finesse-Anwendungen mit Schnüren bis 0,08 mm reicht eine 1000er. Für den Allround-Einsatz mit Ködern bis 18 g greifen die meisten Barschangler zur 2500er. Eine 3000er bringt mehr Schnurfassung und Kraftreserve, wenn am selben Setup gelegentlich Zander oder kleinere Hechte mitgefangen werden.
Wichtig ist die Abstimmung mit der Rute: Eine zu schwere Rolle an einer Ultralight-Rute zerstört die Balance und ermüdet den Handgelenksdrill nach wenigen Stunden. Marken im Sortiment sind Daiwa, Shimano und Savage Gear. Mit der Daiwa Sensor AJ LT ergänzt eine Angeljoe-Exklusiv-Edition mit Mag-Sealed-Abdichtung, Air-Rotor und Screw-in-Handle-System das Programm.
Barsch-Baitcast-Ruten: Trigger-Griff für Finesse und Cover-Fishing
Baitcast-Ruten haben beim Barschangeln zwei klassische Einsatzbereiche. Erstens das Bait-Finesse-System (BFS) für ultraleichte Köder ab 4 g. Zweitens das Heavy-Duty-Cast für Cover-Fishing mit Texas-Rigs, Rubber Jigs und Crankbaits im Schilf, zwischen Seerosen oder am Holz. Der Trigger-Griff erlaubt direkten Daumendruck auf die Spule und damit punktgenaue Würfe ans Hindernis.
Im Sortiment findest du Modelle wie die Shimano Curado Casting, die Megabass Destroyer G-AX, die Westin W3 Vertical Jigging-T 2nd Gen sowie die exklusive Westin AJ Custom Swim Cast 732H, die du ausschließlich bei Angeljoe bekommst. Rutenlängen zwischen 1,90 m und 2,15 m haben sich für die Bass-orientierte Barschangelei etabliert. Wer regelmäßig vom Boot vertikalt oder im Kanal mit kleinen Twitchbaits arbeitet, fährt mit 1,90 bis 2,03 m am besten: kompakt, kraftvoll, mit direkter Bissübertragung.
Barsch-Baitcast-Rollen: BFS und Low-Profile für die feine Präsentation
Die Magnet-, Fliehkraft- oder Hybrid-Bremse macht hier den Unterschied. BFS-Rollen wie die Shimano Curado BFS oder die Aldebaran BFS verfügen über eine ultraleichte, flache Spule und ein feinfühliges Bremssystem, das Köder unter 5 g auf brauchbare Wurfweiten bringt. Genau das überfordert klassische Low-Profile-Baitcaster regelmäßig.
Für etwas schwerere Anwendungen findest du Modelle mit Digital-Control-Bremse wie die Shimano Curado DC, die per integriertem Mikroprozessor Perückenbildung beim Wurf reduziert. Wer den klassischen Bigbait- oder Texas-Rig-Weg geht, greift zu robusteren Aluminium-Frame-Modellen wie der Savage Gear SG8 100 BC. Übersetzungen ab 6,2:1 unterstützen die zackige Köderführung beim Twitchen und Faulenzen.
Barsch-Köder: Gummifisch, Wobbler, Spinner, Spoon oder Jerkbait?
Barsche reagieren auf Druckwellen, Lauf und Reizfarbe. Welcher Köder am Tag funktioniert, entscheidet das Gewässer, die Wassertemperatur und die Beißlaune.
Gummifische 5 bis 9 cm sind der Allround-Standard. Im Barschköder-Sortiment findest du den Westin ShadTeez in 7 und 9 cm in exklusiver Angeljoe-Sonderfarbe, den Westin ShadTeez Slim 7,5 cm AJ Edition für vorsichtige Tage, den Zeck Quappie AJ 10 cm sowie Klassiker wie den Fishup Flit. Gefischt werden sie am Jigkopf 3 bis 10 g, am Offset-Haken im Texas-Rig oder im Dropshot-Rig.
Wobbler und Twitchbaits wie der Illex Squirrel 61 SP (4,5 g), der Illex DD-Squirrel 67 SP (6,8 g) oder die Illex Twitch Flesh Serie laufen mit eigenständiger Aktion und verführen Barsche mit Stop-and-Go-Führung. Tauchtiefen zwischen 0,6 und 2 m decken die typischen Standtiefen am Stadtkanal und am Baggersee ab.
Spinner, Spoons und Tail-Spinner wie der Select Turbo Tail Spinner (7, 12, 17, 22 g) bringen Druckwellen ins Wasser und sind die erste Wahl, wenn der Schwarm aktiv jagt und schnell abgegrast werden soll. Auch Rapfen, Döbel und Forellen reagieren auf diese Köderklasse.
Jerkbaits und Creature-Baits wie der Strike Pro Tiny Buster Jerkbait (68 mm, 10,3 g) liefern mit Rolling Action und Suspending-Verhalten gezielt Reize an Strukturen wie Krautkanten oder versunkenen Bäumen.
Barsch-Haken: klein, scharf, mit dem richtigen Schenkel
Beim Barschangeln entscheiden Hakenpunkt und Schenkellänge über die Fangquote. Klassische Drillinge an Wobblern und Spinnern bewegen sich in den Größen 8 bis 14. Für Gummifisch-Montagen am Jigkopf reichen Größen 1 bis 1/0 bei 5 bis 9 cm Ködern. Am Offset-Haken (Texas-Rig, Carolina-Rig) greifst du zu Hakengrößen 1/0 bis 4/0 mit weitem Schenkel.
Im Barschhaken-Sortiment findest du Drop-Shot-Haken mit langem Schenkel und 90-Grad-Anschluss für den horizontalen Köderlauf, Finesse-Jighaken mit feinem Draht sowie Standardhaken für Gummifisch-Direktmontage.
„Beim Barschangeln zählt jedes Detail: die Spitze der Rute, der Durchmesser der Schnur, die Farbe des Gummifischs. Wir testen jedes Modell am Wasser, bevor es in den Shop kommt. Das ist der Unterschied zwischen einem Shop mit Sortiment und einem Shop mit Auswahl.“
– Jonas Müller, Barschbändiger und Mitbegründer von Angeljoe
Wo, wann und wie – Barsche finden und überlisten
Barsche sind Schwarmräuber mit klaren Vorlieben: Strukturen mit Deckung, Kanten zwischen Flach- und Tiefwasser, Krautfelder mit freien Gassen, versunkenes Holz, Steinpackungen an Wehren und Brückenpfeiler. An Spundwänden und Hafenbecken stehen sie das ganze Jahr, im Frühjahr und Frühsommer ziehen sie ins Flache, im Hochsommer und Spätherbst suchen sie tiefere Sprungschichten.
Frühjahr (April bis Juni): Aktive Phase nach der Laichzeit. Standorte: flache Krautbereiche, Schilfkanten, mündungsnahe Bereiche. Köder: Microjigs 2 bis 4 g, kleine Crankbaits, Spinner Größe 1 bis 2.
Sommer (Juli bis September): Beste Zeit für aggressive Jagd. Standorte: Kanten, Bojen, Brückenpfeiler. Köder: Shads 7 bis 9 cm am Jigkopf 7 bis 10 g, Topwater-Lures bei Schwarmjagd, Jerkbaits an Strukturen.
Herbst (Oktober bis November): Fressphase vor dem Winter, oft die größten Exemplare. Standorte: tiefe Plateaus, Mündungsbereiche. Köder: größere Shads bis 10 cm, langsam geführte Wobbler in Naturdesigns.
Winter (Dezember bis März): Standorte in tieferen Bereichen ab 4 bis 6 m. Köder: kleine, langsam geführte Gummifische, Dropshot mit feinen Creature-Baits, vertikal vom Boot.
Eine geflochtene Hauptschnur zwischen 0,06 und 0,12 mm in Verbindung mit einem Fluorocarbon-Vorfach (0,18 bis 0,25 mm, ca. 50 bis 80 cm lang) hat sich für die meisten Süßwassersituationen durchgesetzt. Bei Hechtbeifang am gleichen Gewässer ist ein dünnes 7×7-Stahlvorfach mit 6 bis 9 kg Tragkraft die sichere Wahl.
Warum du dein Barsch-Tackle bei Angeljoe kaufen solltest
Hinter Angeljoe steht ein Team aus aktiven Anglern, das seit über 15 Jahren Tackle aussucht, testet und ans Wasser bringt. Mit 21 Filialen in Europa, einem über 1.000 m² großen Berliner Flagship-Store mit hauseigenem Testbecken und einer telefonischen Beratung durch Angelprofis findest du genau die Tiefe an Auswahl und Wissen, die das Barschangeln braucht.
Angeljoe-Exklusiv-Editionen, die du nur bei uns bekommst: die Westin AJ Custom Perch 2,25 m 3–18 g, die Daiwa Sensor AJ LT Rolle, die Westin AJ Custom Swim Cast 732H Baitcastrute sowie die Angeljoe-Sonderfarben des Westin ShadTeez und Zeck Quappie. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern, abgestimmt auf das, was Barschangler am Wasser täglich brauchen.
Marken, die das Barschangeln definieren: Westin, Daiwa, Shimano, Zeck, Savage Gear, Illex, Strike Pro, Abu Garcia, Fox Rage, Major Craft, Megabass, GTT. Dazu kommen Spezialprodukte aus Japan und Skandinavien, die in vielen Standardsortimenten fehlen.
Versand und Service: Ab 150 € Bestellwert deutschlandweit versandkostenfrei. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 1 bis 3 Werktage, da die meisten Modelle direkt auf Lager liegen.
Barsch-Profis an die Strippe kriegen!
„Wir wollten einen Shop bauen, in dem du als Barschangler dasselbe Niveau an Beratung bekommst wie in einem japanischen Bass-Tackle-Store. Heute ziehst du bei uns von der Microjig-Rute über die Finesse-Schnur bis zum 3-cm-Tube alles aus einer Hand.“
– Julian Straßburg, Schrecken aller Barsche und Mitbegründer von Angeljoe
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